Jugendliche unterschätzen Internetplattformen

Dass Jugendliche öfters mal unbedacht handeln ist ja allgemein hin bekannt und dass dies auch vor dem Internet nicht halt macht, verwundert irgendwie überhaupt nicht.

Laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (MPFS) hinterlassen Jugendliche zu viele Spuren im Internet. Schuld sind die all zu beliebten Online-Communities wie zum Beispiel lokalisten oder studiVz. Die Jugendlichen verbringen zu viel Zeit in diesen Plattformen und hinterlassen unbedacht Daten.

Dies ist leider auch kein neues Phänomen und ihr saß oft vor meinem Computer und habe überlegt, wie man dieses Problem umgehen könnte. Das Blöde an der Sache ist ja, dass die Kommunikation über Foren, oder Social-Networks so einfach ist. Man will also nicht auf den Service verzichten, den die Plattformen anbieten, hat aber gleichzeitig keine Lust, dass die eigenen Daten für Werbezwecke oder ähnlichen Mist missbraucht werden.

Was fehlt also? Ganz klar ein Service, der die Plattformen anonymisiert. Doch das ist nicht möglich, denn das Geschäft mit Userdaten boomt und niemand will auf diese Einnahmen verzichten.

Was können wir tun? Na ja wir haben zwei Möglichkeiten: 1. Social-Networks nicht nutzen. oder 2. Keine Daten preisgeben. Beide Alternativen sind nicht wirklich die richtige Wahl.

Mal sehen, ob der freibeuter Community und Piratenbande von Linux und Opensource nicht auch hierzu ein Schlag gegen die komerzielle Internet-Medien-Welt einfällt icon razz Jugendliche unterschätzen Internetplattformen

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Geschrieben in Internet | 3 Kommentare

3 Kommentare bisher

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  1. 16. Dezember 2008 um 17:54 Uhr

    Susanne sagt,

    Hm, das ist echt nicht sonderlich einfach, schließlich muss man ja gewisse Daten angeben, um überhaupt eine Registration bei den Netzwerken zu erhalten. Aber man könnte vielleicht auf die kompletten Adressdaten verzichten, dass eine Mail ausreicht, zum Beispiel. Da kann man sich ja eine gesonderte Anmelde-Mail einrichten, sodass man dort keine private Post hin bekommt und nur die Infos von den Social Communities.

  2. 2. Februar 2009 um 16:43 Uhr

    Christian sagt,

    Hier muss man am System arbeiten. Es ist eigentlich für Jugendliche auf manchen Seiten viel zu einfach, dass sie sich anmelden können. Die verlangen teilweise ja lediglich das Geburtsdatum und schon ist die Anmeldung durch. Lügt er oder sie hier, kann sie sich auf vielen Seiten frei bewegen. Diese sollte man aber vor Kinderaugen schützen. Umgekehrt ist es aber auch so, dass bei manchen Seiten für Kinder viel zu viele Daten verlangt werden. Wird das einmal geknackt, so können Verbrecher ganz einfach herausfinden wo die Kinder wohnen. Hier muss man echt eine Lösung finden.

  3. 2. Februar 2009 um 17:18 Uhr

    Sufijen sagt,

    Ich stimme dir voll und ganz zu nur möchte ich noch hinzufügen, dass man nicht vergessen sollte, dass die meisten Erwachsenen keine Lust haben ewig viele Daten angeben zu müssen oder gar irgendeine noch stärkere Überprüfung durchlaufen müssen.

    Das ist ein nicht zu unterschätzendes Problem, denn Seiten wollen wegen sowas nicht unattraktiv werden für ihre eigentliche Zielgruppe

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