Youporn, Redtube, Porntube. Die Trafficschlacht hat begonnen.
Im Zeitalter der Blogs, SEO, SEM und Web2.0 versucht jeder ein bisschen was vom Traffickuchen des anderen ab zugreifen. Man ist gewillt das ein oder andere unmoralische Schlupfloch zu nutzen und damit seine eigenen Ziele zu verwirklichen.
So gibt es mittlerweile sicher Tausende Blogs, die über Googles oder Arcors sperre berichtet haben. Das ganze allerdings wohl kaum mit dem Ziel die Information an den Mann zu bringen, (denn wenn Tausende davon berichten, muss ich es ja wohl nicht,) sondern einfach nur um Traffic zu bekommen.
WIe kam es zu diesem Hype?
Zuerst zu Arcor: Arcor war in Deutschland der einzige Anbieter, der Youporn.com total gesperrt hat. Arcor Nutzer konnten nur durch diverse Tricks erreichen auf die Seite zu gelangen. Der Grund dafür war die Alterbeschränkung von Youporn. Da es sich bei Youporn, Redtube und Konsorten um Pornoseiten handelt, ist in Deutschland eine Altersverifikation nötig. Youporn handhabt die Alterbeschrönkung allerdings im US-Style. Das bedeutet, dass der Besucher der Seite nur einen Hinweis erhält und den Enter Button drücken muss. In Deutschland ist allerdings eine komplette Eingabe des Alters nötig.
Google sperrt Youporn: Google und einige andere Suchmaschinen haben Youporn, Redtube, Porntube und co. ebenfalls aus ihren Suchergebnissen verbannt. Der Grund ist ebenfalls die Altersbeschränkung.
Was hat das mit Blogs zu tun?
Naja, ziemlich viele Blogs haben sich diese Lücke zu Nutzen gemacht und greifen jetzt die Suchergebnisse bei Wörtern wie Youporn ab. Ein User kann ja nicht zu Youporn kommen, da es ja gebannt ist.
Und dank des anscheinend so riesigen Bedarfs nach Pornos, boosten einige Seitenbesitzer ihre Seiten ganz schön. Ein bisschen Werbung einbinden und schon kann man ordentlich Geld verdienen.
Unmoralisch?
Nun stellt sich doch letztendlich die Frage, ob solch eine Werbung nicht einfach nur unmoralisch ist. Gerade wenn ich die ersten paar Seiten (nach Google Suche) besuche, und meinen AdBlockPlus ausschalte, werde ich mit offensiver Pornowerbung regelrecht zu gebombt. Richtig ekelhaft und meiner Meinung absolut asozial. Dabei finde ich nicht die Artikel, sondern die Werbung absolut daneben. Pornowerbung gehört auf Pornoseiten; da wo sie herkommen.
Suchwort Tests
Testen wir doch mal, wer Youporn, Redtube und Porntube noch so alles Listet:
Google:
Youporn: Nicht gelistet
Redtube: Nichts gelistet
Porntube: Nicht gelistet
LiveSearch (MS):
Youporn: Überhaupt nichts gelistet!
Redtube: Überhaupt nichts gelistet!
Porntube: Nicht gelistet
Yahoo!:
Youporn: Nicht gelistet
Redtube: Nicht gelistet
Porntube: Nicht gelistet
Wie man sieht haben mittlerweile alle großen Suchmaschinen die Wörter aus ihrem Index gelöscht.
Ich sage GUT SO!
Was meint ihr dazu? Ist es verwerflich damit Geld zu machen, oder ist es okay? Postet eure Meinung einfach als Comment.

10. Juli 2008 um 08:34 Uhr
Beobachter sagt,
Du versuchst ja auch nur, den Hype zu nutzen
Aber der Traffic ist nur schön für die Statistik, viel bringen tut er nicht. Das hat mein Test mit den o.g. Schlagwörtern bestätigt:
http://informelles.de/wordpress/2008/03/13/nackter-wahnsinn/
Die meisten Besucher schauen nur kurz vorbei und hauen auch gleich wieder ab, weil sie *Gesuchtes* nicht finden.
Aber trotzdem viel Erfolg mit diesem Beitrag.
10. Juli 2008 um 09:04 Uhr
Sufijen sagt,
Man jetzt hast du meinen Trick verraten. Ich wollte nach 1 Woche die Traffic und GoogleAnalystics Daten veröffentlichen. Es ist finde ich sehr interessant wie gut es funktioniert.
Leider hast du recht damit, dass niemand lang hier bleibt. Aber immerhin bis jetzt hat einer ganz gelesen und sogar ein Kommentar geschrieben
19. Juli 2008 um 21:39 Uhr
Porno Bob sagt,
GoogleAnalystics Daten zum Porno 2.0 Phänomen kann ich dir nen ganzen Haufen geben wenn dich das interessiert
20. Juli 2008 um 11:15 Uhr
Sufijen sagt,
Klar immer her damit "Porno Bob"
Ist immer interessant.
11. Januar 2009 um 16:44 Uhr
Pornhub verklagt Youporn | Laberfeuer sagt,
[...] Kuriose daran ist ja eigentlich nur, dass Youporn und Pornhub beide keine eigene Film-Produktion betreiben. Sie leben von den Uploads der User, die ihre Filme [...]